From 07382b0822625b00a47675f84c65d8ef2ed0c1ec Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: missytake Date: Tue, 2 Dec 2025 10:03:57 +0100 Subject: [PATCH] made a small tune, wrote a track about heroes --- heldentum.md | 59 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ undirected.md | 7 ++++++ 2 files changed, 66 insertions(+) create mode 100644 heldentum.md create mode 100644 undirected.md diff --git a/heldentum.md b/heldentum.md new file mode 100644 index 0000000..4a47ce1 --- /dev/null +++ b/heldentum.md @@ -0,0 +1,59 @@ +# Heldentum + +Deutschland - wo sind deine Helden hin? +hast du noch denselben Sinn? +alle passen auf - wir alle sind allein +pendeln zwischen Eckkneipe und Eigenheim +Deutschland - wer gibt allen was zu tun? +Wer rettet dein Heldentum? +Wisch die Tränen weg, gib den harten Mann, +damit auch noch morgen früh die Bahnen fahrn + +Fünf Tage die Woche knechten, zwei mit der Familie +du kaufst deiner Mutter eine Lilie +hast dich längst gewöhnt, an die ewig langen Schlangen +wärste halt mal früher hingegangen. +Die Partei schlägt dir nicht auf den Magen. +hättest du ne Meinung, würdest du sie eh nicht sagen +und wenn dann nicht so laut, wenn dann nicht publik +deine Kinder hören nur so komische Musik +Doch als dann die Mauer fällt, draußen ist die weite Welt +drückst du einen Fremden, fragst dich, bin ich jetzt ein Held? +ham wir was erreicht, was ist mit dem Reich, +werden wir jetzt endlich alle frei und reich? +Als sie die Fabrik schließen, dann die böse Ahnung +der Vermieter schickt die erste Mahnung +du sitzt da und seufzt, sammelst für den Ofen Holz +Der Soli aufm Konto drückt dir auf den Stolz. + +Als du ihn im Bett findest, ist er bereits tot. +Du meldest dem Chefarzt, damit er den nächsten holt +noch einmal die Windel wechseln, eine auf die Schüssel setzen, +höchstens fünf Minuten ist das oberste Gebot. +Du fragst dich, kann man je ein Leben retten. +Oder ist das Leben dadurch etwas länger in Ketten, +damals als die Mutter starb, wurde dir als erstes klar, +das das letzte Jahr kein Geschenk der Gnade war. +Und zuhause diese Punker, haben keinerlei Respekt. +du willst längst ins Bett, durch die Wände schallt der Rap +irgendwas vom Mutterficken, irgendwas vom Drogenticken, +Du holst Polizei, das regelt das Gesetz. +Drogen gibt es bei der Arbeit, Pillen für die Kunden +dass sie später sterben, oder gar gesunden +und der Chefarzt gibt dir was von seinem Crystal Meth +ohne das er nie das Haus verlässt. + +Du wuchst auf, und dein Vater hatte Arbeit. +Deine Mutter hatte immer für dich Zeit +Vater baute an der ersten Autobahn +mit Kraft durch Freude in den ersten Urlaub fahren. +Manchmal hörst du noch die alten Lieder, +Fühlst dich dann ein bisschen wie ein Sieger, +denkst an deine Freunde, an die Toten, +deine Lieder sind heute verboten. +Du fährst auf Papas Autobahn zur Nordsee +Weil du dich seit Jahren doch schon fortsehnst. +Aber nicht nach Westen, Osten, unten oder oben. +sondern nur nach früher, hier auf deutschem Boden +Bier bringt nichts zurück, dafür gibst du zuviel Gas +Als du plötzlich aus einer Rechtskurve rast diff --git a/undirected.md b/undirected.md new file mode 100644 index 0000000..c2078ad --- /dev/null +++ b/undirected.md @@ -0,0 +1,7 @@ + +``` +h|0|2|0|2|0| g|2|2|1| +g|2|4|2|4|2| d|0|0|0| +d|2|4|2|4|2| a|0|2|2| +a|0|0|0|0|0| e|2|1|0| +```